Gärten

Ried “Fluderrutsch”, eingebürgert: Schlosserberg
1 ha groß
Sorten: Grüner Veltliner, Welschriesling, Frühroter Veltliner, Roter Traminer

Mein Großvater und dessen Vater waren Schlossermeister.
Sie kelterten in der schönsten Weinerhebung im Umkreis von zig Kilomentern.
Südostlage. Im nördlichen Teil weißer Löß, im südlichen Hang roter, sehr eisenhältiger Lößboden und mittig schwarze Humuserde.
Teilweise schwer maschinell zu bewirtschaften, aber extrem wasserspeicherfähiger Boden.
Aufgrund der Terrassenanlage gute Nutzung des Bergbuckels.
Für mich bedeutet der Schlosserberg das, was der Kilimanjaro (hl. Berg)  für Afrika ist.

ausblickmuschelwein
Blick vom Nexinger Richtung Osten

Ried Nexinger “In Hühnerbergen”
Etwa 20 a  großes Pachtgrundstück.
Sorten: Grüner Veltliner und Welschriesling

Unter der Humusschicht reiner Quarz-Kalkmuschelsand von 1,4 Milliarden alten Urmeerablagerungen.
Warmer Südhang, westflankiert von Mischwald.
Leichter, sehr schnell reagierender, nicht allzu wasserspeichender Boden.
Ein durch das Mikroklima bedingtes Wildkräuterdomizil.
Leider die letzte Weingartenanlage in seiner Umgebung.
Für mich das Meer der Herausforderungen.

muskatellerausblick
Blick vom Muskatellerweingarten Richtung nach Hause

Ried Nexinger Straße “Meiner”
10a Gelber Muskateller und Muscaris
Lea-Marias Jungpflanzung nebst Marthas Kraut-, Obst- und Kartoffelgarten.                    Südhanglage, oben Schotter unten Ackererde. Eine ART Auslage, vielfach schon mit Landkunst bespielt.

Ried “Neubergen” in Erdpreß
36 a in Pacht,
Grüner Veltliner.
Luftig hoch, Südostlage Richtung Hohenruppersdorf.      Humusreiche Erde. In der Senke ein wenig Schotter-boden. Im Osten Blick auf die Karpaten. Man hat dauernd das Gefühl, mit einem Fuß in der Zahorie zu stehen! Lange Zeilen, nicht viel Gefälle, maschinelle Einfachkeit!                                          Schwierig: das Nach-Hause-Kommen über die Ortschaft, da sehr viele Weinfreunde auf dem Weg liegen und die „Versumpfungsgefahr“ extrem hoch ist!

Ried “Sandgrube” nahe des höchsten Punktes in Niedersulz (Jägerkreuz)
knapp 0,5ha
Im Glauben daran, dass unsere kommentierte Landschaft eine biodiverse Aufwertung benötigt, pflanzten wir 2019  das PIWI-Sortenspiel, bestehend aus Souvignier gris -, Donauriesling – und Donauveltliner – Reben. Hier entsteht ein handarbeitsintensiver Mischweingarten mit Dirndlbäumen und Tafeltrauben für weitere Fermentationsexperimente und Farm-to-Fork-Ansätzen