Der Nexinger ist in der Flasche.
Als ob man versucht, das Meer zu bändigen.
Der Gedanke an Ebbe und Flut verdrängt kurz den Winzeralltag. Ist doch immer alles viel mehr Aufwand als geglaubt …. Schwamm drüber!
Österreichs erster und einziger Kabarettwein
Der Nexinger ist in der Flasche.
Als ob man versucht, das Meer zu bändigen.
Der Gedanke an Ebbe und Flut verdrängt kurz den Winzeralltag. Ist doch immer alles viel mehr Aufwand als geglaubt …. Schwamm drüber!
meine wichtigen Termine für die kommenden Monate trag ich mir gleich bei der Jahreshauptversammlung des Weinbauvereins in meinen Kalender ein:
14. März 2010, ab 15 Uhr
Jungweinverkostung d. Weine d. Winzer des Weinbauvereines Niedersulz/Erdpreß
im Pfarrsaal Erdpreß
25. Juli 2010, ab 13.30 Uhr
Ausschank Wein-gut Linhart im Himmelkeller
18 Uhr: 1/2 Stunde Hausmusi, Lea u. Achim Linhart, Martha Plößnig
aus Winzers Tagebuch, Manfred Linhart
1. August 2010, ab 13.30 Uhr
Ausschank Wein-gut Linhart im Himmelkeller
18 Uhr: Session mit Sascha Tasic, Akkordeon
aus Winzers Tagebuch, Manfred Linhart
3.bis 7. August 2010, ab 16 Uhr
"Lea schenkt aus"
Ausschank Wein-gut Linhart im Alten Wirtshaus von Firma ELN, Niedersulz
Kurz vor der Abreise von Tochter Lea nach Norwegen wird noch einmal aufgetischt!
Genauer ausgedrückt: Jugendliche Servierkunst trifft auf ausgereifte süffisante Weine und frech-pikante Heurigenschmankerl.
11. und 12. September 2010 ab 16 Uhr
HoffestWein-gut Linhart
Highlights:
11. 9. :Ausstellungseröffnung „Betreten auf eigene Gefahr“
Keramik, Martha Plößnig, Zehentkeller Niedersulz
Musik: unplugged
12. 9.: Weinpfad Niedersulz
bei den Winzerinnen und Winzern zu Hause
11. Dezember 2010
Glühweinstand des Weinbauvereins Niedersulz/Erdpreß
im Schulhof Niedersulz
Rosenmontag. Schnee, Schnee und nochmals Schnee.
Mühsam kämpfe ich mit Langlaufschiern den "Neuberg" hinauf in den Erdpreßer Weingarten. Dort geht ohne Schneeschuhe gar nix. Emotional sehe ich über die Karpaten bis nach Sibirien.
Ist meine Tätigkeit jetzt Urlaub oder doch schon Arbeit? Am Abend weiß ich es: sie war beides.
Heute, am Maria Lichtmesstag gehe ich ins Internationale. Ich unterschreibe feierlich einen Pachtvertrag für einen Pachtweingarten in Erdpreß, Ried Neubergen. Sorte: natürlich Grüner Veltliner.
Nun habe ich in allen Katastralgebieten der Marktgemeinde Sulz im Weinviertel einen Weingarten, außer in Obersulz.
Die Welt steht mir offen, ich brauche nur hinein zu gehen.
Verkostung der Maturaballweine des BORG Mistelbach.
Das bei meiner (Matura-)tochter beliebte Sortenspiel 08 schafft den Einzug.
Der Wirt stellt beharrlich alle 09er Weine aus der Wertung. Der traut sich was und hat verdammt recht damit. Eine Winzerin beschließt für uns alle, erst nach der Märzpräsentation der neuen Weinviertel DAC Weine das Weinjahr 09 zu vermarkten.
Beim Spontankosten im kalten Keller bekomm ich aus den Weinen nicht viel mehr heraus, als "stör unseren Reifungsprozess nicht, wir sind eh sauber dran!"
Gut, nachdem ich Silvester verschlafen habe, lass ich den "Heurigen" auch noch ihre Ruh.
Erdäpfelblindverkostung. Eine wa(h)re Feier.
Der Wein hat seinen Tag, der Erdapfel jetzt auch und gleich vorweg: die Erdäpfel werden unterschätzt.
Deswegen fand genau einen Tag nach dem Martinilob, im alten Wirtshaus in Niedersulz (Fa. ELN), die Weinviertel –Erst- Erdäpfelblindverkostungsfeier statt.
Streng nach Punktebewertung wurden „blind“ die besten Kartoffeln von Niedersulz, Erdpreß-Spannberg, Gaubitsch und Prinzendorf in den Kategorien „mehlig“, „speckig“ und „exotisch“ verkostet, bewertet und mit neuem Wein staubig gefeiert.
Die extrem fachkundige Jury:
Maria Hemrich, Landwirtin, Gr.Mugl/Niedersulz
Ing. Ernst Semmler, Önologe, Hohenruppersdorf
Frau Andrea, Erdäpfelhochburgkennerin – Prinzendorf
Lionel Price, Allroundexperte – Wales
Siegerkartoffel Jurywertung:
Kategorie „mehlig“: „Quarta“, bio, Wein-gut Linhart
„Speckig“: „Waldviertler Speckiger“, Karl Gallee, Niedersulz
„Exotisch“: „Gaubitscher Sterz“, Lieferant: Georg Hartmann
Publikumswertung:
1. „Ditta“, Wein-gut Linhart
2. „Waldviertler Speckiger“, Karl Gallee
3. „Alte Sorte“, Karl Gallee
3. Lese. Sorten spielen.
Der Welsch ist wie immer im Finale schnell reif geworden und gehört schon weg. Sein Partner, der Traminer, hätte es vermutlich noch etwas länger ausgehalten. Aber wir wollen die Zuckergrade nicht zu hoch hinaufschnalzen lassen, der Süffigkeit zuliebe.
Der Schlosserberg bürgt heuer für Qualität und Quantität und der rot-grüne Traubenmix stellt ein schönes Schlussbild dar.
2. Lese
Am Nexinger kommt und geht die Sonne etwas früher.
Am Nachmittag ist es noch immer warm, aber schon schattig.
"Geringe Ausbeute, aber hohe Qualität" – klingt wie die Standartantwort des Jahrganges 2009.
Die Exponiertheit der Lage lässt alle mitnaschen, auch den Winzer.
Einfach nicht an den Aufwand denken und die Freude über das, was ist, zulassen.
Schaut gut aus.
Also, optisch bedeutend besser als im Vorjahr. Keine Infektionen. Wespen ja, aber sonst doch alles sehr vital. Das Jahr war warm und feucht genug.