30. Jänner 2014

Lieber Linhart!

stille


Die erste Zeile in Ihrem letzten Brief berührt mich . (Still. Psssst.)

Auf der Suche nach einem zumutbaren Umgang mit den ungestillten Sehnsüchten eines langen Lebens erscheinen mir so ein Satz und die Unwirklichkeit dahinter als erhellende Möglichkeit. Wenn ich mir was wünschen darf: Weiter so, Sie Alltagsheld! 

Die vergangenen drei Nächten entführen mich meine Träume in die Berge…immer wieder auf die Alm gehen wollen…immer wieder dem Wasser nach.…zu vergessenen Orten und Menschen…Auch hier parkt eine Sehnsucht.

In Wirklichkeit gehe ich zu Fuß von Niedersulz nach Kettlasbrunn. Dieser Weg dauert gleich lang wie der Flug von Wien/ Schwechat nach Montpellier. Das haben meine Tochter und ich am Sonntag herausgefunden!

M.

 

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